Catharine C. Lorber
Die unabhängige Stimme der wissenschaftlichen Numismatik
Catharine C. («Cathy») Lorber zählt zu den weltweit renommiertesten Numismatikerinnen auf dem Gebiet der antiken griechischen und hellenistischen Münzprägung. Seit mehr als vier Jahrzehnten widmet sie sich der Erforschung antiker Münzen und hat mit ihren Publikationen zahlreiche Forschungsgebiete nachhaltig geprägt. Ihre Arbeiten gelten international als massgebliche Referenz für die Münzprägungen der Seleukiden, der Ptolemäer und des antiken Judaea.Was Frau Lorber besonders auszeichnet, ist die Eigenständigkeit ihres wissenschaftlichen Urteils. Als unabhängige Wissenschaftlerin verbindet sie jahrzehntelange Forschungserfahrung mit einer umfassenden Kenntnis internationaler Sammlungen, Publikationsprojekte und des Münzmarktes. Ihre methodische Präzision, ihre editorische Erfahrung und die internationale Anerkennung ihrer Arbeiten machen sie zu einer der angesehensten Stimmen der wissenschaftlichen Numismatik.
Zu ihren bedeutendsten Arbeiten zählen ihre massgebliche Mitwirkung am Standardwerk Seleucid Coins: A Comprehensive Catalogue sowie das mehrbändige Referenzwerk Coins of the Ptolemaic Empire. Derzeit arbeitet sie mit Arthur Houghton und Oliver D. Hoover an einer überarbeiteten zweiten Auflage von Seleucid Coins, in die neue Materialien und die seit der Erstveröffentlichung gewonnenen Forschungserkenntnisse einfliessen. Mit Dr. Haim Gitler und Jean-Philippe Fontanille veröffentlichte sie zudem The Yehud Coinage, das grundlegende Werk über die frühesten Münzprägungen des antiken Judaea. Ihre Forschung verbindet numismatische Präzision mit historischem Verständnis und schafft damit eine verlässliche Grundlage für die Einordnung bedeutender Münzen und Sammlungen.
«Unabhängigkeit schafft Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnis.»
Innerhalb des Leu Judaica Department bringt Frau Lorber diese eigenständige wissenschaftliche Perspektive gezielt ein. Ihre Erfahrung unterstützt die sorgfältige Dokumentation, historische Interpretation und wissenschaftliche Publikation bedeutender Sammlungen. Gerade bei aussergewöhnlichen Privatsammlungen ist ein fundiertes, kritisch abwägendes Urteil von besonderem Wert – sowohl für die Einordnung einzelner Objekte als auch für ihre langfristige Bedeutung innerhalb der internationalen Forschung.
Mit ihrer aussergewöhnlichen Forschungserfahrung, ihrer editorischen Kompetenz und ihrem internationalen Renommee stärkt Frau Lorber das Leu Judaica Department als wissenschaftliches Kompetenzzentrum. Gemeinsam mit führenden Persönlichkeiten aus Museen, Archäologie und privatem Sammeln trägt sie dazu bei, dass numismatische Zeugnisse jüdischer Geschichte nicht nur bewahrt, sondern auf höchstem wissenschaftlichem Niveau erforscht, publiziert und dauerhaft in den internationalen Erkenntnisprozess eingebunden werden.




